Pferderecht

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Rechtsgebiete

Pferderecht

Als Freizeitreiter beschäftigt sich Rechtsanwalt Sonneborn intensiv mit dem Pferderecht. Auf diesem Rechtsgebiet befasst er sich vor allem mit dem Pferdekaufrecht. Der Kauf eines Pferdes ist zuweilen mit juristischen Irrungen und Wirrungen verbunden, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass sich im Zuge der Modernisierung des deutschen Schuldrechts wesentliche Aspekte des Pferdekaufrechts grundlegend geändert haben. Über 100 Jahre lang galten beim Kauf eines Pferdes die gesetzlichen Sonderregeln über den Viehkauf (§§ 481 – 493 BGB a.F.) einschließlich der „Kaiserlichen Verordnung betreffend die Hauptmängel und Gewährsfristen beim Viehhandel vom 27.03.1899“, wonach zwischen Hauptmängeln (Rotz, Dummkoller, Dämpfigkeit, Kehlkopfpfeifen, periodische Entzündung der Augen, Koppen) und Neben- oder Vertragsmängeln (Hufrollenentzündung etc.) unterschieden wurde.

Das zum 01.01.2002 in Kraft getretene Schuldrechtsmodernisierungsgesetz hat dazu geführt, dass diese Vorschriften, deren korrekte Anwendung im Einzelfall einer Geheimwissenschaft gleichkam, ersatzlos gestrichen wurden. Das Gesetz behandelt Pferde nun wie gewöhnliche Sachen, was zur Folge hat, dass für Pferdekäufe die gleichen Rechte und Pflichten gelten wie beispielsweise beim Erwerb eines Automobils oder eines sonstigen Gebrauchsgegenstandes. Ärger und Prozesskosten können vermieden werden, wenn man sich ein Grundwissen aneignet, das den Gang durch den „juristischen Irrgarten“ des Pferdekaufrechts auch für den Laien zu einer lösbaren Aufgabe macht. Wer über dieses Grundwissen nicht verfügt, sollte Rechtsanwalt Sonneborn schon vor dem Abschluss eines Pferdekaufvertrages als fachkundigen Berater hinzuziehen. Hilfreich ist immer ein professionell aufgesetzter Kaufvertrag (gegebenenfalls nebst Beschaffenheitsvereinbarungen und Übergabeprotokoll).

Rechtsanwalt Sonneborn ist Ihnen bei der individuellen Erstellung eines solchen Vertrages gerne behilflich. Kommt es nach Vertragserfüllung zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vertragsparteien, etwa im Zusammenhang mit inzwischen aufgetretenen Erkrankungen des Pferdes, hilft Rechtsanwalt Sonneborn sowohl der Käufer- als auch der Verkäuferseite bei der Durchsetzung bzw. Abwehr von zivilrechtlichen Ansprüchen. Im wohlverstandenen Interesse seiner Mandantschaft sucht Rechtsanwalt Sonneborn dabei zunächst nach einvernehmlichen Lösungen und prozessvermeidenden Strategien. Gelegentlich lässt sich trotz dieser Bemühungen eine gerichtliche Auseinandersetzung nicht vermeiden.

In diesen Fällen führt Rechtsanwalt Sonneborn die notwendigen Prozesse mit einem Höchstmaß an Einsatzbereitschaft, indem er mit viel Geschick und der nötigen Beharrlichkeit für Ihre Interessen kämpft. Dabei hat er sich schon erfolgreich gegen renomierte Rechtsanwaltskanzleien behauptet, die fast ausschließlich auf dem Gebiet des Pferderechts tätig sind. Auch außerhalb des Pferdekaufrechts vertritt Rechtsanwalt Sonneborn seine Mandanten außergerichtlich und in gerichtlichen Verfahren jeder Art, insbesondere bei haftungsrechtlichen Problemen (Reitunfälle, Haftung des Hufschmieds oder des Tierarztes) und bei Rechtsfragen im Zusammenhang mit sog. Einstellungsverträgen.